Einsatzinfos
- Alarmierungszeit: 13:15 Uhr
- Einsatzstichwort: hm1
- Einsatzadresse: Autobahn 2
- Einsatzort: AS Kolenfeld / AS Luthe
Am Freitag, den 16. Januar 2026, wurden wir als Teil der Einsatzleitung Ort (ELO) der Stadtfeuerwehr Wunstorf zu einem schweren Verkehrsunfall auf der Autobahn A2 alarmiert. Die Alarmierung erfolgte um 13:08 Uhr. Die Einsatzstelle befand sich zwischen den Anschlussstellen Kolenfeld und Luthe in Fahrtrichtung Hannover.
Bereits aufgrund der ersten Notrufmeldungen, die von mehreren beteiligten Fahrzeugen und möglichen Verletzten berichteten, wurde vorsorglich eine MANV-Lage (Massenanfall von Verletzten) ausgelöst. Diese dient der strukturierten Organisation größerer Einsatzlagen und ermöglicht es, zusätzliche Führungs- und Rettungsmittel frühzeitig einzubinden. In diesem Zusammenhang wurden unter anderem weitere Führungskräfte des Rettungsdienstes alarmiert.
Vor Ort bestätigte sich die gemeldete Lage: Insgesamt waren fünf Pkw in den Verkehrsunfall verwickelt, die teilweise ineinander geschoben oder verkeilt waren. Glücklicherweise war keine Person eingeklemmt. Sechs Personen erlitten leichte Verletzungen. Zwei Betroffene konnten nach der rettungsdienstlichen Versorgung an der Einsatzstelle verbleiben, vier weitere Personen wurden zur weiteren medizinischen Abklärung in umliegende Krankenhäuser transportiert. In einem der beteiligten Fahrzeuge befand sich zudem ein Hund, der ebenfalls betreut wurde.
Wir unterstützten als Teil der Einsatzleitung Ort die Gesamteinsatzleitung bei der Koordination der eingesetzten Kräfte sowie bei der Dokumentation des Einsatzgeschehens. Die Feuerwehr übernahm die Absicherung der Unfallstelle, stellte den Brandschutz sicher und unterstützte den Rettungsdienst bei seinen Maßnahmen. Zur Unterstützung landete außerdem der Rettungshubschrauber Christoph 6 auf der Autobahn.
Während der Rettungs- und Bergungsarbeiten war die Autobahn A2 in Fahrtrichtung Hannover vollständig gesperrt. Insgesamt waren rund 50 Einsatzkräfte der Feuerwehr sowie etwa 20 Kräfte des Rettungsdienstes im Einsatz. Neben zahlreichen Rettungswagen und einem Notarzteinsatzfahrzeug war auch die Polizei vor Ort, die die Ermittlungen zur Unfallursache aufgenommen hat.
Nach Abschluss aller Maßnahmen und der Übergabe der Einsatzstelle konnten wir den Einsatz beenden und wieder einrücken.

