Einsatzübung „Kellerbrand“

Gestern führten wir in Großenheidorn eine umfangreiche Einsatzübung durch. Angenommen wurde ein Kellerbrand mit mehreren vermissten Personen, der ein schnelles und koordiniertes Vorgehen der Einsatzkräfte erforderte.

Als Übungsobjekt stand uns ein Gebäude zur Verfügung, das sich derzeit aufgrund von Renovierungsarbeiten im Rohbau befindet. Diese Gegebenheiten boten ideale Voraussetzungen, um ein möglichst realistisches Szenario darzustellen und verschiedene Einsatzabläufe praxisnah zu trainieren.

Im Innenbereich wurden mithilfe von Lichteffekten und Nebelmaschinen sehr realistische Bedingungen geschaffen. Zeitweise herrschte nahezu Nullsicht, wodurch die Orientierung und die Personensuche deutlich erschwert wurden. Der künstlich erzeugte Rauch war zudem auch von außen durch die Fenster sichtbar, was die Lageeinschätzung zusätzlich realitätsnah machte.

Eine besondere Rolle übernahm unsere Jugendfeuerwehr: Mehrere Mitglieder unterstützten die Übung, indem sie als „verletzte“ Personen dargestellt wurden. Dadurch konnten wir die Rettung und Betreuung von Betroffenen unter realistischen Bedingungen üben.

Solche Übungen sind ein wichtiger Bestandteil unserer Ausbildung. Sie helfen dabei, Abläufe zu festigen, die Zusammenarbeit zu stärken und im Ernstfall schnell sowie sicher handeln zu können.